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Variaton mit Sonorous Dynamo

  • Le Sacre du Printemps – Igor Strawinsky
  • Kompositionen von Sonorous Dynamo – geschrieben von Matthias Schranz und arrangiert für gross besetztes Orchester von Droujelub Yanakiew
Projekt #23

Projekt #23

Im Projekt #23 widmet sich das Variaton Projektorchester den musikalischen Verwebungen zwischen den Genres Progressive Metal und Ballettmusik. In einem abendfüllenden Programm unter der Leitung des Dirigenten Droujelub Yanakiew kommen der Sacre du Printemps von Strawinsky und Progmetal Kompositionen der Band Sonorous Dynamo (Matthias Schranz: Lead Vocals, Guitar; Sirus Shojai: Keyboards, Backing Vocals; Jan Zinsel: Bass, Backing Vocals; Marc Fuhrer, Drums) gemeinsam auf die Bühne der Dampfzentrale. 

Der Sacre ist die dritte der drei kolossalen Ballettmusiken für gross besetztes Orchester, die Igor Strawinsky 1913 vor dem Ersten Weltkrieg für Sergej Diaghilevs „Ballets Russes“ komponierte. Im Gegensatz zu Strawinskys ersten beiden Ballettmusiken stiess es wegen seiner Dissonanzen und wiederholten scharfen, erschütternden Einwürfen bei der szenischen Uraufführung auf Ablehnung beim Publikum. Erst nach der ersten konzertanten Aufführung ein Jahr später feierte das Werk seine ersten Erfolge. Aufgrund der aussergewöhnlichen rhythmischen und klanglichen Strukturen gilt es heute als Schlüsselwerk der modernen Musik.

Progressive Metal, Progmetal, das ist instrumentale Virtuosität, rhythmische Komplexität, ausgeklügelte Harmonik und wohldurchdachte Struktur sowie viel Mut zur Ausschweifung bei der Lyrik und manchmal exzessive Songlänge. Wer Progressive Metal spielt, muss neben der Beherrschung der Instrumente offen für Experimente sein. Harmonische Feinheiten, Polyrhythmen sowie Wechsel von Taktart und Tonart sind Teil des Progressive Metal. Er ist anspruchsvoll und seine technischen Anforderungen ähneln jenen des Jazz. Nun gilt es am Konzertabend herauszufinden, wie und vielleicht auch warum, sich die beiden Welten der musikalischen Stile zu einem Gesamtkunstwerk verstricken lassen.

Droujelub Yanakiew

Als Dirigent und Geiger hat sich Droujelub Yanakiew insbesondere mit seinen innovativen und kreativen Projekten einen Namen gemacht. Droujelub Yanakiews Programme zeichnen sich dadurch aus, dass sie die klassische Musik mit verschiedensten Kunstsparten und Musikrichtungen vereinen. Bisherige Kooperationen brachten ihn mit Künstlern wie DJ Ramax, Steff la Cheffe, der Jazzsängerin Sandy Patton, Büne Huber (Patent Ochsner), der weltberühmten Fado-Sängerin Carminho, den Kummerbuben, dem bulgarischen Kavalspieler Theodosii Spassov, dem experimentellen Trio Koch, Schütz, Studer aber auch der Tänzerin und Choreographin Nina Stadler, dem Film-Regisseur Matthias Günter, dem Berner Cartoonisten Adrian Zahn und dem Pantomimen Carlos Martinez aus Barcelona zusammen. Viele seiner Programme wie „Punk in the Cathedral“, „My Age Symphony“, „Itz mau Apokalypse“ oder die Zusammenarbeit mit Steff la Cheffe und dem Bieler Sinfonieorchester erhielten sehr positive Presseresonanz.  

In den letzten Jahren hat Droujelub Yanakiew sowohl in der Schweiz als auch international mit verschiedenen Orchestern als Gastdirigent gearbeitet – dies sind u.a. das Berner Symphonieorchester, die Sofia Philharmonic, die Südwestdeutsche Philharmonie, das Sinfonie Orchester Biel Solothurn, das Berner Kammerorchester, das Ensemble Contrechamps Genève, die Festival Strings Lucerne, die Basel Sinfonietta, die Camerata Zürich, das San Juan Sinfonie Orchester (Argentinien), das Karlsbader Symphonieorchester und das Kammerorchester Klaipeda (Litauen).  

Droujelub Yanakiew ist seit 2007 Dirigent des Variaton Projektorchesters Bern, des Orchesters Santa Maria Luzern und des Jugend Sinfonie Orchesters Konservatorium Bern. 

Seine Entwicklung als Dirigent wurde gefördert und beeinflusst durch die Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten wie Bernard Haitink, Ralf Weikert, Jesùs Lòpez Cobos, Peter Eötvös, Stefan Asbury und seinen Dirigierlehrer Johannes Schlaefli. 

Droujelub lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Bern.  

Sonorous Dynamo – Band

Wie durch einen Dynamo, der aus mechanischer Energie elektrischen Strom erzeugt, wird das Publikum vom Progressiven Rock und Metal Sound der Band SONOROUS DYNAMO sonorisch elektrisiert. Die in den späten 80er Jahren ursprünglich unter dem Namen DISCIPLES gegründete Band hat ihre Wurzeln im klassischen Hardrock und entwickelte sich zu der heute agierenden Truppe SONOROUS DYNAMO, welche im 2021 ihr Debutalbum „SCRAPS OF AGES“ hervorbrachte. Das 80-minütige Konzeptalbum vereint eine virtuos komponierte und perfektionierte musikalische Zeitreise zu einem Gesamtkunstwerk.

SONOROUS DYNAMO’s musikalischer Kopf ist MATTHIAS SCHRANZ (Guitar & Lead Vocals). Der hauptberuflich als klassischer Cellist arbeitende Musiker wird vom Gründungsmitglied und Texter JAN ZlNSEL (Bass) flankiert. Beide bilden den langjährigen Nukleus des Quartetts. Schlagkräftig werden sie vom bereits durch Welttourneen und Festivals erfahrenen MARC FUHRER (Drums ex-SKALADDIN) unterstützt. Die sich einmal wöchentlich in einem Berner Studio treffende Band wird durch den klassisch ausgebildeten Pianisten SIRUS SHOJAI (ex „SONUS FLUCTUS“) vervollständigt.

Anmeldeschluss: 15. November 2026

Bei Fragen kannst du dich bei uns melden: mitspielen@variaton.ch

Probedaten im 2027
Sonntag, 21. März
Samstag 03. April
Sonntag, 04. April
Sonntag 02. Mai
Samstag – Sonntag, 22.-23. Mai – externes Probewochenende im Hasliberg
Samstag, 05. Juni
Samstag, 12. Juni
Donnerstag, 17. Juni – Generalprobe
Ganztägige Proben finden i.d.R. von 10:00 bis 17:00 statt.
Konzertdaten

Freitag, 18. Juni 2027 um 20:00 Uhr
Samstag, 19. Juni 2027 um 20:00 Uhr
Sonntag, 20. Juni 2027 um 17:00 Uhr

Dampfzentrale Bern

  • Mit der Anmeldung verpflichte ich mich, am Projekt #23 teilzunehmen. Sollte ich nicht selbst spielen können, wird mir Variaton die Kosten für einen mindestens gleichwertigen Ersatz berechnen.
  • Die Teilnahme an allen Proben und Konzerten sowie die Mithilfe bei den anfallenden Arbeiten (wie Auf- & Abbau, Plakatierung usw.) sind selbstverständlich. Bereits bekannte Absenzen sind Variaton mit der Anmeldung mitzuteilen (Feld Bemerkungen). Spätere Absenzen sind mit dem zuständigen Vorstandsmitglied vorgängig abzusprechen. Variaton gewährt Absenzen nur dann, wenn diese die Probearbeit nicht zu stark beeinträchtigen. 
  • Variaton freut sich über jede Anmeldung. Indes kann es aus besetzungstechnischen Gründen vorkommen, dass ich für das Projekt #23 nicht benötigt werde. Variaton wird mich entsprechend kontaktieren.
  • Variaton behält sich vor, das Projekt #23 nicht durchzuführen oder abzuändern, namentlich wenn die Finanzierung oder die nötige Besetzung nicht zu Stande kommt.
  • Für das Projekt #23 wird ein Mitgliederbeitrag von Fr. 190.- (nicht verdienend) bzw. Fr. 270.- (verdienend) erhoben. Darin enthalten ist die Übernachtung am externen Probewochenende. Wenn dir die Teilnahme aus finanziellen Gründen nicht möglich ist, melde dich bei uns. In begründeten Fällen kann Variaton den Beitrag reduzieren. Entsprechende Anfragen müssen bei der Anmeldung vermerkt werden und werden von Variaton vertraulich behandelt.
  • Die Versicherung (auch für die Instrumente) ist Sache der Teilnehmenden. 
  • Mit der Anmeldung erkläre ich, die Erklärung Datenschutz gelesen zu haben und mein Einverständnis dafür zu geben.

Verdienend 

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